Die Frage stellt sich jeder Betrieb einmal: Website selbst bauen oder machen lassen? Auf der einen Seite ein Baukasten für 15 Euro im Monat, auf der anderen ein Agenturangebot über ein paar tausend Euro. Der Preisunterschied wirkt gewaltig – und ist trotzdem selten das entscheidende Argument.

Dieser Artikel vergleicht ehrlich, inklusive der Punkte, die gegen eine Agentur sprechen. Wir sind selbst eine – deshalb sagen wir gleich dazu, wann Sie uns nicht brauchen.

Was Selbermachen wirklich kostet

Der Monatsbeitrag für einen Baukasten ist der kleinste Posten. Die eigentlichen Kosten stehen auf keiner Rechnung:

Wie sich das gegen professionelle Umsetzung rechnet, haben wir in der Preisübersicht für Österreich mit konkreten Spannen aufgeschlüsselt.

Was eine Agentur tatsächlich liefert – und was nicht

Eine gute Agentur verkauft Ihnen nicht Design, sondern Entscheidungen und Verantwortung. Konkret:

Was eine Agentur nicht liefert: Kunden auf Knopfdruck. Eine Website ist ein Werkzeug. Sie macht sichtbar, was Sie anbieten, und macht es leicht, Sie zu kontaktieren. Verkaufen müssen Sie weiterhin selbst.

Die ehrliche Entscheidungshilfe

Machen Sie es selbst, wenn …

Holen Sie sich Hilfe, wenn …

Die Mischform, über die selten gesprochen wird

Sie müssen sich nicht entscheiden. Eine gängige und oft sinnvolle Variante: Die Agentur baut das Fundament – Struktur, Design, Technik, Rechtstexte, Auffindbarkeit – und Sie pflegen danach Inhalte selbst. Sie brauchen dafür eine Website, die für Sie bedienbar ist, und eine kurze Einschulung. Fragen Sie danach explizit; nicht jede Agentur bietet das von sich aus an.

Fünf Warnsignale bei Agenturangeboten

  1. Der Preis steht ohne Leistungsumfang da. „Website ab 1.500 Euro“ ist keine Aussage. Fragen Sie: Wie viele Seiten? Wer schreibt die Texte? Wer besorgt die Bilder? Was passiert nach dem Livegang?
  2. Ranking-Versprechen. Niemand kann Platz 1 bei Google garantieren. Wer es trotzdem tut, verkauft entweder Unsinn oder arbeitet mit Methoden, die Ihnen später schaden.
  3. Sie bekommen keinen Zugang zu Ihrer eigenen Website. Domain, Hosting und Login gehören Ihnen. Klären Sie vor Vertragsabschluss schriftlich, wem was gehört und wie Sie im Trennungsfall Ihre Inhalte mitnehmen.
  4. Alles läuft über Vorlagen, aber niemand redet über Ihre Kunden. Wenn im Erstgespräch nur über Farben und Layouts gesprochen wird und nie darüber, wer bei Ihnen kauft und warum, fehlt der wichtigste Teil.
  5. Nach dem Livegang meldet sich niemand mehr. Fragen Sie vorher, wer Updates macht, was eine spätere Änderung kostet und wie schnell jemand reagiert, wenn die Seite ausfällt.

Fragen, die Sie vor jeder Unterschrift stellen sollten

Eine seriöse Agentur beantwortet diese Fragen ohne Zögern und schriftlich. Ausweichende Antworten sind selbst schon die Antwort.

Fazit

Es gibt keine allgemein richtige Entscheidung – nur eine, die zu Ihrer Situation passt. Wenn die Website vor allem da sein soll, machen Sie sie selbst. Wenn sie arbeiten soll, holen Sie sich Hilfe. Und wenn Sie unsicher sind, lassen Sie erst prüfen, wo Sie aktuell stehen, bevor Sie irgendetwas beauftragen.

R11 Web & Media bietet unter r11.at/sichtbarkeits-check/ einen kostenlosen Sichtbarkeits-Check an: eine ehrliche Einschätzung, was bei Ihrer Website funktioniert und was nicht – auch dann, wenn das Ergebnis lautet, dass Sie gerade niemanden beauftragen müssen. Wir sitzen im Ausseerland und betreuen Betriebe in ganz Österreich.

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